5 gute Gründe
Das Prüfungsehrenamt kostet Zeit, keine Frage. Aber es gibt viel zurück: Einfluss auf faire Prüfungen, fachliche Aktualität, ein starkes Netzwerk, bessere Vorbereitung der eigenen Azubis und persönliche Entwicklung.
Die IG Metall stärkt mit unterschiedlichsten Aktivitäten die Kolleginnen und Kollegen vor Ort und in der politischen Debatte. Mit den nachstehenden "guten Gründen" möchten wir eine gute Argumentationslinie für angehende Prüfer/innen und für betriebliche sowie politische Multiplikatoren liefern.
Du entscheidest mit über faire Prüfungen
Prüfungen entscheiden über Lebenswege. Ob sie fair, praxisnah und kompetent bewertet werden, hängt von den Menschen im Prüfungsausschuss ab. Wenn Du prüfst, sitzt Du mit am Tisch, mit gleichem Stimmrecht wie die Arbeitgeberseite. Deine Stimme zählt, bei jeder Note und bei jeder Grundsatzfrage.
Du bleibst fachlich am Puls
Wer prüft, sieht als Erste/r, wie sich der eigene Beruf verändert: neue Verordnungen, neue Technik, neue Prüfungsformate. Dieses Wissen fließt zurück in Deine eigene Arbeit. Viele Prüfer:innen sagen, das Ehrenamt sei die beste Weiterbildung, die sie je hatten.
Du baust Dir ein starkes Netzwerk auf
Im Prüfungsausschuss triffst Du Kolleg/innen aus anderen Betrieben, Lehrkräfte der Berufsschulen und Fachleute der Kammern. Dazu kommen die Arbeitskreise und Tagungen der IG Metall. Dieses Netzwerk trägt, fachlich und persönlich, oft über Jahre.
Du machst die Ausbildung im eigenen Betrieb besser
Wer die Prüfungsanforderungen aus erster Hand kennt, bereitet die eigenen Auszubildenden gezielter vor und erkennt früher, wo die betriebliche Ausbildung nachsteuern muss. Davon profitieren die Auszubildenden, der Betrieb und Du als Ausbilder/in oder Fachkraft.
Du wächst an der Aufgabe
Bewerten, begründen, im Team entscheiden, mit Prüfungsstress anderer souverän umgehen: Das Prüfungsehrenamt schult Kompetenzen, die auch im Job zählen. Dazu kommt die Anerkennung, ein gesellschaftlich wichtiges Amt zu tragen. Ohne ehrenamtliche Prüfer:innen gäbe es keine dualen Berufsabschlüsse.