Mehrere hundert Menschen setzen in Koblenz ein Zeichen gegen Sozialabbau

Unter dem Motto „Gerechtigkeit statt Sozialabbau – Rote Karte dem Kahlschlag!“ sind am 24. Oktober zahlreiche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Betriebsräte sowie Beschäftigte durch die Koblenzer Innenstadt gezogen. Aufgerufen hatten der DGB, die IG Metall sowie weitere Gewerkschaften.

24.10.2026, Rheinland-Pfalz, Koblenz: Mit einer Uhr, deren Zeiger fünf Minuten vor Zwölf stehen, protestieren Teilnehmer einer Demonstration, zu der der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) aufgerufen hatte, gegen den Sozialabbau. Foto: Sascha Ditscher / DGB Rheinland-Pfalz / Saarland

26. Oktober 2026 26. Oktober 2026


Die Demonstration führte vom Hauptbahnhof zum Münzplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.
 
Die Teilnehmenden machten deutlich, dass sie geplante Kürzungen im Sozialstaat entschieden ablehnen. Im Mittelpunkt standen die Forderungen nach sicheren Arbeitsplätzen, einer leistungsfähigen Gesundheitsversorgung, einer verlässlichen Alterssicherung und mehr Investitionen in die Zukunft von Industrie, Infrastruktur und öffentlicher Daseinsvorsorge.
 
Auch aus den Betrieben der Region beteiligten sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen am Protest. Mit roten Karten und klaren Botschaften richteten die Demonstrierenden ihren Appell an die Politik: Soziale Sicherheit ist kein Luxus, sondern eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine starke Demokratie.
 
Die Kundgebung war Teil der gewerkschaftlichen Proteste gegen Sozialabbau und knüpfte an den bundesweiten DGB-Aktionstag Ende September an. 
 
Die Botschaft des Tages war eindeutig: 
Beschäftigte haben mehr verdient als Kürzungen und Unsicherheit. Sie brauchen verlässliche Perspektiven für Arbeit, Gesundheit und Rente.